Wenn man das Glück hat, auf Gebäude zu treffen die noch die Anschriften ihrer Bauzeit tragen, so fällt vor allem in Preussen und Sachsen auf, dass nach einem einzelnen Wort ein deutlicher Schlusspunkt angebracht ist. Auch erhaltene Bahnhöfe an alten Strecken zeigen dies. Unser Rechtschreibungsverständnis kann dies nicht einordnen - und dennoch war es einmal richtig.

Erst mit der Umsetzung der Entscheidung der "II. Deutschen Orthopraphischen Konferenz zur Herstellung größerer Einigung in der Deutschen Rechtschreibung" wurde ab April 1903 auch dieser Punkt am Ende eines einzeln stehenden Begriffes abgeschafft.

Aufmerksame Beobachter können nun die Gebäude zeitlich besser zuordnen.

Geschichte.

   
© Will Berghoff 2013
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